Zur Liste der zertifizierten PsychotherapeutInnen für Kinder und Jugendliche

24. April 2017

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier nun die neuen Pfade:

Link zur BMG-Seite mit der Auflistung jener Einrichtungen, die entsprechend den neuen Richtlinien, Lehrgänge von Säuglings-, Kindern- und Jugendlichenpsychotherapie anbieten:

http://www.bmgf.gv.at/home/Gesundheit/Berufe/Weiterbildung_im_Bereich_Kinder_und_Jugendlichenpsychotherapie

Dieser Pfad führt zu einer Übersicht der Weiterbildungseinrichtungen (zur Zeit 26), die alle zur jeweiligen Weiterbildungseinrichtung verlinkt sind. Gleich zu Beginn gibt es einen Link zur Sammelliste des ÖBVP.

Unsere Verlinkung hat folgenden Pfad:

http://www.existenzanalyse.at/inhalt.php?kat=104&id=140

Beste Grüße

Roman


17. März 2017

Liebe Leut’

die im Beitrag vom 27. Jänner 2017 angeführten Links haben sich zwischenzeitlich verändert:

Die Liste zertifizierter Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen entsprechend der Weiterbildungsbestimmungen des Bundesministeriums für Gesundheit ist als pdf auf der erneuerten GLE-HP unter folgendem Link aufzufinden:
http://www.existenzanalyse.at/inhalt.php?kat=104&id=140
(http://www.existenzanalyse.at/ à Bildungsangebot à Weiterbildung/KJ-PsychotherapeutInnen)

Der Link seitens des Bundesministeriums zu unserer Liste ist nicht mehr aktuell; der richtige Pfad ist zur Zeit nicht bekannt, ich informiere Euch hier sobald ich dazu näheres weiß.

Ansonsten bleibt alles gleich

bis zum nächsten Mal

liebe Grüße

Roman


27. Jänner 2017

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

s’wird wieder mal Zeit für ein Update zur Zertifizierung!
Mit 15.1.2017 haben sich bei uns 32 Personen erfolgreich zertifizieren lassen und sind in der GLE-Homepage eingetragen. Die Liste ist als pdf auf der GLE-HP abrufbar:
http://www.existenzanalyse.at/ –> Weiterbildung à Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie –> Liste der Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen entsprechend der Weiterbildungsbestimmungen des Bundesministeriums für Gesundheit

Zu dieser Liste führt ein Link seitens des Bundesministeriums für Gesundheit:

http://www.bmgf.gv.at/home/Schwerpunkte/Berufe/Weiterbildungseinrichtungen%20im%20Bereich%20Kinder%20und%20Jugendlichenpsychotherapie

Dieser Pfad führt zu einer Übersicht der Weiterbildungseinrichtungen (zur Zeit 26), die alle zur jeweiligen Weiterbildungseinrichtung verlinkt sind. Unsere Verlinkung hat folgenden Pfad:

http://www.existenzanalyse.at/bildungsangebot/weiterbildung/kinder-und-jugendlichenpsychotherapie.html

Mit 10.1.2017 sind österreichweit 523 PsychotherapeutInnen zertifiziert, 460 weitere Personen sind im Wartemodus. Das sind etwa 12% aller PsychotherapeutInnen.

Seitens des BMG wurde angekündigt ab 2018 mit stichprobenartigen Überprüfungen einzelner Personen mit Zertifizierung vorzunehmen; dabei wird geprüft, ob die Voraussetzungen zur Zertifizierung tatsächlich gegeben sind.
In diesem Zusammenhang noch einige Worte zur verpflichtenden Fortbildung für PsychotherapeutInnen:

Die grundsätzlich für alle PsychotherapeutInnen geltende Fortbildungsverpflichtung sieht 150 Einheiten aufgeteilt auf 5 Jahre vor. Dabei gilt, dass die Fortbildungsinhalte nicht einseitig sein dürfen. Fortbildungen sind anrechenbar, wenn Inhalte als qualitätssichernd hinsichtlich der eigenen psychotherapeutischen Arbeit begründet werden können.

Fortbildungen sind im Kernbereich primär methodenspezifisch zu wählen, also 1/3 in der eigenen Fachdisziplin. Weiters sollen die Fortbildungsinhalte nicht einseitig ausgerichtet sein, beispielsweise werden 150 Einheiten Traumatherapie nur bedingt, also nicht zur Gänze anerkannt. Vielmehr soll eine Durchmischung stattfinden und kann somit Inhalte aus den Bereichen Psychotherapie, Psychiatrie, Psychologie, Ethik, Recht, Supervision, Intervision umfassen. Dabei kann es sich um Seminare oder Weiterbildungen handeln.

Für PsychotherapeutInnen mit dem ausgewiesenen Arbeitsschwerpunkt „Zertifizierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie“ gilt:
Aus fachlicher Sicht ist es unverzichtbar, dass Psychotherapeutinnen/ Psychotherapeuten, die den Arbeitsschwerpunkt „Kinder- und Jugend-lichenpsychotherapie“ oder „Psychotherapie mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen“ ausweisen, über eine einschlägige Weiterbildung bzw. über den Nachweis gleichzuhaltender Praxis, Supervision, Theorieaneignung und Fortbildung verfügen.
(Richtlinie für die psychotherapeutische Arbeit mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen des BMG auf Grundlage des Gutachtens des Psychotherapiebei-rates vom 02.12.2014, Seite 7)

So kann zusammengefasst empfohlen werden:

Mindestens 1/3 der 150 Einheiten der Gesamtstunden aus dem eigenen fachspezifischen Bereich. Unabhängig davon mindestens 1/3 der 150 Einheiten aus dem Bereich des Arbeitsschwerpunktes „Zertifizierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie“.

Auch möchten wir darauf hinweisen, dass die Nennung von „(Zertifiziete/r) Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut/in“ zu Problemen führen wird. Bitte achtet darauf in Euren Ausschreibungen (Homepage, Visitenkarten u.a.) und verwendet stattdessen “Psychotherapeut/in für Kinder- und Jgendliche”, bzw. für ZertifikatsinhaberInnen “Zertifiziert in Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie”. Leider bleibt auch unser Berufsfeld nicht von Missgunst, Neid und Konkurrenzdenken verschont und so haben wir Anfang dieses Jahres neue Zertifikate ausgeschickt um die paar Buchstaben zu ändern.
Also – wir empfehlen Euch eine Überprüfung Eurer Fortbildungsaktivitäten und Wortlaute zum Kinder- und Jugendlichenschwerpunkt.

Beste Grüße
bis demnächst
Roman Biberich


 

25. April 2016, bearbeitet 12.Juni 2016

Die Weiterbildungseinrichtung „Existenzanalytischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie“ der GLE wurde am 8. April dieses Jahres vom Bundesministerium für Gesundheit BMG zertifiziert.

Damit ist es möglich sich bei uns als Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutIn zertifizieren und in die GLE-Liste (als auch in die zukünftige ÖBVP-geführte disziplinenübergreifende Gesamtliste) eintragen zu lassen, sofern die vom BMG vorgegebenen Kriterien erfüllt sind. Zu dieser Liste gibt es seitens des BMG einen direkten Link.

Im Folgenden stellen wir die Eintragungskriterien dar:

Alle Kolleginnen und Kollegen, die bei uns ein Weiterbildungscurriculum erfolgreich absolviert haben (Theorie, Methodik, Supervision, Einzelselbsterfahrung, Abschlussarbeit), sowie seit mindestens einem Jahr in der PsychotherapeutInnenliste des BMG eingetragen sind und mindestens 200 Stunden praktische psychotherapeutische Tätigkeit mit Kindern und Jugendlichen nachweisen, können bei uns einen Erhebungsbogen anfordern und diesen ausgefüllt und mit entsprechenden Nachweisen (Zertifikat, Stundennachweis) an uns retournieren (einmalige Bearbeitungsgebühr 96 Mwst).

Für KollegInnen, die unser Weiterbildungscurriculum nicht absolviert haben, jedoch schon lange Jahre in kontinuierlicher und aktueller psychotherapeutischen Arbeit mit diesem speziellen Klientel stehen, gibt es seitens des BMG klare Richtlinien für die Nachqualifizierung, die bis 12. April 2018 möglich ist:

Es ist der Nachweis zu erbringen über

  1. a) 150 Stunden Theorie und Methodik,
  2. b) 50 Stunden Supervision und
  3. c) mind. 200 Stunden praktische Arbeit.

Dazu ist bei uns ein Erhebungsbogen anzufordern, auszufüllen und mit entsprechenden Nachweisen an uns zu retournieren (einmalige Bearbeitungsgebühr 150,-).

Zu allen drei Punkten (a-c) braucht es den Nachweis bezüglich eindeutig kinder- und jugendpsychotherapeutischer Inhalte.

Ausschließlich dann werden Theorie, Methodik, Supervision und Praxis angerechnet. Die Spezifität muss in den jeweiligen Nachweisen eindeutig ersichtlich sein. Inhalte mit anderen Schwerpunkten bzw. aus anderen, wie z.B. psychologischen, psychiatrischen, pädagogischen (Kindergarten und Sonderkindergartenpädagogik, Schulpädagogik, Sonderschulpädagogik, Sonder- und Heilpädagogik, Psychagogik), sozialarbeiterischen und beraterischen Disziplinen können nicht angerechnet werden.

Bei positivem Bescheid erfolgt die Eintragung in die GLE-Homepage und in die neue ÖBVP-Gesamtliste jener PsychotherapeutInnen, die eine Zertifizierung der „Weiterbildung für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie entsprechend der Richtlinien des Bundesministeriums für Gesundheit 2015“ aufweisen. Damit ist man auch zur Führung des genannten Zusatzes auf eigener Homepage und Visitenkarten berechtigt.

Wie Ihr wisst ist diese Zertifizierung keine verpflichtende Voraussetzung, um mit dieser Altersgruppe zu arbeiten … jedoch wird zukünftig im Anlaßfall, also bei der Frage, ob nach bestem Wissen und Gewissen gearbeitet wird/wurde, nach dieser Zertifizierung gefragt. Auch wird diese Zertifizierung schlagend, wenn die Haftpflichtversicherung im Zuge einer Kinder-Jugendlichen-Psychotherapie benötigt wird. Und es könnte zukünftig auch sein, dass Krankenkassen die Kosten der Psychotherapie nur dann (teil)refundieren, wenn eine Zertifizierung vorliegt.

In diesem Zusammenhang möchten wir hier unmissverständlich darauf hinweisen, dass diese Vorgaben und Entwicklungen keine Erfindung von uns oder der GLE sind, sondern aus dem Bundesministerium kommen.

Noch kurz zum Titel:
es wird Euch sicherlich aufgefallen sein, dass ab jetzt nur noch von Kindern und Jugendlichen die Rede ist und die Säuglinge “verloren gegangen” sind. Die VertreterInnen im BMG sehen jedoch den Säugling in der Nennung der Kinder inkludiert. Nicht alle Weiterbildungsanbieter können diese Sicht teilen, auch meines Erachtens ist das eine Unschärfe und ein Rückschritt in der Betonung der Bedeutung dieses Lebensabschnittes und des Wertes des Säuglings. Doch vielleicht ist das ein Anstoß vermehrt spezifische Fortbildungen und auch eine Weiterbildung zu diesem so sensiblen Altersbereich zu entwickeln. 

Herzlicher Gruß
Roman Biberich


 

8. April 2016

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Wir sind ab 7. April 2016 offiziell als Einrichtung qualifiziert!
Unsere Weiterbildung lautet nun wie folgt:

Weiterbildung für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
entsprechend der Richtlinien des Bundesministeriums für Gesundheit 2015

Das Bundesministerium für Gesundheit führt nun die GLE als Einrichtung in einer Liste der Weiterbildungseinrichtungen für den Bereich der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit unter dem Link

http://bmg.gv.at/home/Schwerpunkte/Berufe/Weiterbildungseinrichtungen_im_Bereich_Kinder_und_Jugendlichenpsychotherapie

Ab Ende April können sich nun jene Einzelpersonen, die unser Weiterbildungscurriculum absolviert haben, an uns zur Feststellung ihrer Qualifikation und Eintragung in die dortige Liste wenden. Dazu ist bei uns ein Ergebungsbogen anzufordern.

Ebenfalls ab Ende April werden wir auch über das Nachqualifizierungsprozedere für Einzelpersonen, die ohne absolvierten Weiterbildungscurriculum langjährig im Bereich Kinder und Jugendliche tätig sind, Auskunft geben können. Dazu werden wir noch einen Rundbrief ausschicken und auch hier unter News das Prozedere genauer erklären.

Herzliche Grüße

Roman Biberich


 

Gegen jede Gewalt an Kindern und Jugendlichen

Gewalt gegen Kinder und Jugendliche ist eine – bewusste oder unbewusste – gewaltsame körperliche und/oder seelische Schädigung, die in Familien oder Institutionen geschieht und die zu Verletzungen, Entwicklungsverzögerungen oder gar zum Tode führt und die somit das Wohl und die Rechte eines Kindes beeinträchtigt oder bedroht. Aus dem Blickwinkel der Kinderrechte ist Gewalt am Kind eine Verletzung der in der Konvention definierten Kinderechte, insbesondere des Rechtes auf Schutz.
(vgl. Österreichische Liga für Kinder- und Jugendgesundheit).

Gewalt kennt viele Formen: körperlich, psychisch, sexuell.

Jede Form von Gewalt am Kind ist strafbar.

Immer wieder erschüttern Medienberichte über Gewalt an Kindern, nicht selten mit Todesfolgen, die Öffentlichkeit. Diesen Verbrechen haftet etwas Unglaubliches an, erschüttern zutiefst. Dabei kommen nur wenige Fälle an die Öffentlichkeit, denn nach wie vor ist Gewalt gegen Kinder eine über weite Strecken versteckte und versteckt gehaltene Handlung, da dies zum Großteil im engsten Familien- und Bekanntenkreis stattfindet.

Die Hintergründe für Gewalt am Kind sind oft ein komplexes Zusammenspiel eines sehr schwachen, zumeist selbst noch kindlichen Elternteils und einer zweiten ‚starken’, manipulativ geschickten Bezugsperson, mit der zweifelhaften Fähigkeit der Blendung.

GewalttäterInnen üben manipulativen und erpresserischen Druck auf die betroffenen Kinder und Jugedlichen aus, bringen sie damit in unaushaltbare Loyalitätskonflikte und stellen somit eine ernste Bedrohung für die Entwicklung und das Leben der Kinder und Jugendlichen dar.

Die Opfer zu schützen und die TäterInnen zu stoppen ist unser aller ethische und rechtliche Verantwortung und Pflicht, auch wenn die Beweiserhebung schwierig und langwierig sein kann.

Der aktive Einsatz für den Schutz von Kindern und Jugendlichen bringt oft auch Anfeindungen seitens jener Personen, die sich ertappt fühlen oder idealerweise an ihrem verabscheuungswürdigen Handeln gehindert werden. Das nehmen wir PsychotherapeutInnen gerne in Kauf, wenn es das unsagbare Leid der Kinder, die unter Gewalt unvorstellbare Qualen leiden, beendet.

Dr. Roman Biberich

 

 

 

 

 

Fachbuch

Die ELPIDA-Arbeitsgruppe hat sich vor gut einem Jahr am 7. Dezember 2013 gebildet.

Aus unserem Anliegen entsprang nicht nur die vorliegende Website ELPIDA, sondern wir arbeiten seither an der Erstellung eines umfassenden Fachbuches zur Psychotherapie mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen aus existenzanalytischer Sicht. Aufgrund des Umfanges aller geplanten Beiträge entschieden wir uns dieses Werk in drei Bänden zu entwerfen:

Band I: Grundlagen und Konzepte

Band II: Diagnostik, Entwiklungspsychologie und Methoden des Zuganges zur Person

Band III: Betrachtung und Behandlung spezifischer Themen und Störungen

Dank des großen Engagementes aller beteligten MitgliederInnen haben wir aktuell alle Beiträge für Band I vorliegen und können nun zum schriftführenden Lektorat und der redaktionellen Arbeit übergehen. Und so freut es uns sehr, dass unser Wunschtermin für die Erscheinung, Internationaler Kongress GLE (Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse) in Salzburg am 1.-3. Mai 2015, erreichbar scheint.

Wir informieren auf dieser Seite weiterhin über wichtige Schritte in diesem Prozess,
herzliche Grüße

Roman Biberich

__________________________________________

10. März 2015

Die Zeit vergeht und wie üblich bei solchen Projekten wird es jetzt “eng”, doch noch sind wir gut im Rennen. Die Hälfte der Beiträge sind fertig lektoriert und gesetzt. Die Auflage wurde mit 500 Stück festgelegt und der Verkaufspreis beträgt 29,- Euro.

Herzliche Grüße

Roman


20. März 2015

Alfried Längle hat uns ein sehr schönes Vorwort geschrieben – ganz herzlichen Dank!

Herzliche Grüße
Roman


09. April 2015

Nach vielen Korrekturlesungen ist nun die Druckfreigabe erteilt!
Hier ist das pdf des Cover unserer 240 Seiten Grundlagen&Konzepte: Cover

Wir freuen uns auf den Mai!

Herzliche Grüße
Roman


09. August 2015

Der Mai ist längst vorbei, wir hatten einen sehr guten Start, die Nachfrage am Kongress war groß!
Nach einer kurzen Verschnaufpause läuft jetzt alles schon für Band 2 auf Hochtouren. Raimund Steinbacher hat diesmal die Koordination übernommen und mich somit dankenswerterweise entlastet. Diesmal geht es um existenzanalytische Beiträge zu Entwicklungstheorien und Diagnostik und wir freuen uns, dass diesmal Kolleginnen aus Russland mitarbeiten.

Mit Mitte September werden wohl alle Beiträge zum ersten Lektorat vorliegen und so sind wir gut im Zeitplan um hoffentlich am nächsten internationalen Kongress der GLE den Folgeband auflegen zu können. Da diesmal aufgrund von Übersetzungsarbeiten mehr Kosten anfallen nehmen wir gerne finazielle Unterstützung an!

Herzliche Grüße
Roman


20. September 2015

Die ersten Beiträge für den 2. Band liegen vor und die Struktur nimmt Form an. Der Arbeitstitel lautet:
Existezanalytische Psychotherapie mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen. Entwicklungsthemen und Diagnostik.
Wir wollen dabei die wesentlichen Entwicklungsbereiche und -themen behandeln: die existenzanalytischen Aspekte der Bindungstheorie, die Entwicklung der Grundmotivationen und der für den personalen Umgang nötigen Fähigkeiten der Selbstannahme, -distanzierung und -transzendenz (Dialogfähigkeit), ebenso die Entwicklung der Aggression und der Sexualität, und die Betrachtung der Entwicklungsaufgaben. Der zweite Teil des Buches wird im Zeichen der Diagnostik stehen.

Damit bin ich überzeugt, dass dieser Band nicht nur für uns PsychotherapeutInnen, die mit Kindern, Jugendlichen und deren Eltern sowie mit Eltern mit deren Säuglingen arbeiten, interessant und wichtig ist, sondern für alle tätigen PsychotherapeutInnen, gleich mit welcher Altersgruppe gearbeitet wird. Denn schließlich ist es ja schon ein “alter Hut”, dass die Beziehungsgestaltung zu sich und anderen maßgeblich von frühkindlichen Erfahrungen und im ersten Lebensjahr ausgeprägten Bindungsmustern geformt wurde (und wird) .

Zeitlich liegen wir – ich bin versucht zu sagen: wie üblich – hinter dem Detailplan, doch noch im Rahmen der Gesamtplanung und hoffen im Laufe der nächsten 2-3 Wochen erstmals intern lektorierte Beiträge an das externe Lektorat weiterleiten zu können.

Parallel tragen wir Feedback zum ersten Band zusammen, um ggf. Änderungen wie bspw. am Layout in den zweiten Band einarbeiten zu können. Entsprechende Hinweise nehmen wir gerne entgegen, bitte an Roman Biberich per Email schicken (roman.biberich@gmx.at).

Bis bald
herzliche Grüße
Roman


22. November 2015

Nun liegen die meisten Beiträge vor!
Es war für alle AutorInnen eine intensive Erfahrung, und Raimund Steinbacher als Hauptkoordinator für diesen Band hat mit immensem Kräfteeinsatz auch noch den Beitrag einer russischen Kollegin lektoriert – eine große Herausforderung, denn zuerst musste eine Übersetzung her! Und dann ist der russische Duktus ein völlig anderer als der uns bekannte, ebenso unterscheiden sich die russsichen Kolleginen im wissenschaftlichen Vorgehen. Doch es ist nun geschafft und so können wir in ein paar Tagen die gesammelten Beiträge an die Lektorin schicken.
Auch haben wir eine sehr erfahrene und liebe Lektorin gefunden…oder – im Heideggerschen Sinne – sie uns, denn sie mag dieses Projekt!
Auch die Kosten für den Druck konnten wir durch einen Druckereiwechsel verringern.
Alles gute Entwicklungen!

 

Bis demnächst
herzliche Grüße
Roman


12. Februar 2016

Das Lektorat ist abgeschlossen! Nun beginnt der Grafiker die Fahne zu setzen, sodass wir Ende März in den Druck gehen können.
Für das Titelbild habe ich eine junge Graffiti-Künstlerin gefunden, die sich in die Themen hineinfühlt und uns ihr Kunstwerk am Donaukanal sprayen wird!

Spannende Zeiten, ich freue mich auf den Kongress, da wird unser Band 2 erscheinen!

Herzliche Grüße

Roman


6. März 2016

So wird unser Buch-Cover aussehen!

Cover Band 2 K

Herzliche Grüße

Roman


13. März 2016

Jetzt nur noch die letzten Korrekturen der Druckfahne und dann ab zur Druckerei!
Erscheinungstermin 18. April 2016.

Herzliche Grüße

Roman


26. April 2016

Unser Buch ist mit 16. April etwas früher erschienen, und es gibt schon rege Nachfrage. Wir freuen uns sehr und sind auch schon gespannt, wie Ihr es aufnehmt. Feedback ist uns sehr hilfreich, vor allem hinsichtlich des geplanten 3. Bandes. Doch vorerst werden wir uns mal in die Entspannung begeben und lassen uns für den nächsten Band etwas mehr Zeit.
Bis bald und herzliche Grüße

Roman Biberich

Kinderarmut in Österreich

Kinderarmut in Österreich

6. November 2014

Eine Studie im Auftrag und in Zusammenarbeit mit der Volkshilfe von der Sozialökonomischen Forschungsstelle – eine kritische Bestandsaufnahme der Forschungslage bezüglich Armut und Armutsgefährdung von Kindern und Jugendlichen in Österreich. Veröffentlicht Oktober 2013.

Deutlich wird, dass Kinder und Jugendliche in der österreichischen Sozialberichterstattung kaum als Subjekte wahrgenommen werden, sondern als Teil armutsbedrohter Haushalte oder gar als Ursache für Armutsbedrohung von Haushalten. Einige wenige Studien in der jüngsten Vergangenheit versuchen, diesem Defizit entgegen zu arbeiten.
Politik gegen Armut und Armutsbedrohung von Kindern und Jugendlichen in Österreich ist ebenfalls nur abgeleitete Politik, abgeleitet aus anderen Politikzielen, etwa dem der Familienpolitik oder der Alterssicherungspolitik. (…) In Österreich sind 293.000 Jugendliche bis 17 Jahre (19%) von Ausgrenzung oder Armut betroffen, das heißt, sie leben entweder in einem Haushalt, dessen Einkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle liegt, einem Haushalt, der in mehreren zentralen Lebensbereichen (Wohnung angemessen warm halten können, unerwartete Ausgaben tätigen können, abgetragene Kleidung ersetzen können, es bestehen Zahlungsrückstände etc.) eingeschränkt ist oder in einem Haus halt mit geringer Erwerbsintensität. 28% der Kinder und Jugendlichen bis 17 leben in Haushalten, die keine unerwartete Ausgaben über 950 € tätigen können. Mehr als jedes 4. Kind lebt in einem Haushalt, der es sich nicht leisten kann, Urlaub zu machen, und mehr als jedes 10. Kind lebt in einem Haushalt, der nicht einmal im Monat Freunde oder Verwandte einladen kann.

(…)

Psychiatrische Diagnosen, aggressives Verhalten, Übergewicht, schlechte Mundhygiene etc. seien Besonderheiten, die vermehrt bei armutsgefährdeten Kindern zu beobachten sind. Als Ursache machen PraktikerInnen vor allem den Umstand verantwortlich, dass in armutsgefährdeten Familien durch den Stress, den die finanzielle Überforderung bedeutet, wichtige Aspekte der Lebensführung in den Hintergrund treten. (..) Ein weiterer Grund für Exklusion sind prekäre Wohnverhältnisse, die verhindern, dass FreundInnen nach Hause eingeladen werden. Für die Aufnahme in der Klassengemeinschaft ist nach Auffassung der PraktikerInnen der Besitz von Markenartikeln und Prestigeobjekten wie Handys mit zunehmendem Alter von Bedeutung. Fehlen Markenartikeln werde ein negativer sozialer Status in der Gruppe determiniert. Kinder würden oft mit negativen Coping-Strategien reagieren, indem sie die Aufmerksamkeit durch „Stören“ psychische Auffälligkeiten, Aggressionen, physische Gewalt gegen andere Kinder) auf sich ziehen würden.

Der gesamte Bericht ist hier zu finden:
https://www.volkshilfe.at/images/content/files/kinderarmut/Bericht-Kinderarmut-Volkshilfe-Kurzfassung-16-10-13.pdf